Der Investitions-Masterplan

Der Privatier hat zur Blogparade zum Thema „Mein Strategie für die Kapital-Anlage“ aufgerufen und war so freundlich auch mich dazu einzuladen. Zuallererst: Lieben Dank dafür 🙂 Ich hatte sowieso schon länger vor einen solchen Beitrag zu verfassen und freue mich nun dies in einem solchen Rahmen tun zu können.

Los geht’s

Persönliches:

  • 27 Jahre
  • weiblich
  • Dipl.-Math. und IT-Beraterin (Vollzeit-Anstellung)
  • Nebeneinkünfte sind ein wichtiges Thema bei mir
  • Bevorzugtes Vorgehen: Mit hoher Sparquote zum Ziel
  • wohne mit Herrn Zaster in einer wunderschönen Mietwohnung in Berlin

Meine Kapitalanlage ist für mich:

  • Altersvorsorge
  • Notfallpolster
  • zukünftige Quelle meiner finanziellen Freiheit
  • noch ganz am Anfang und der Weg ist noch weit 🙂

Mein Ziel ist es irgendwann sagen zu können, dass Arbeit eine freiwillige Freude, aber kein Muss ist. Außerdem sehe ich mich mit 60 nicht mehr Vollzeit arbeiten.

Eigene Risikobereitschaft / Sicherheitsbedürfnis:

Kann ich so nicht sagen. Ich bin faul. Meine Investitionen dürfen nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Zum Beispiel Trading wäre nichts für mich: Zu viele Emotionen, zu viel Hektik, zu viel  Zocken, zu viel Aufwand. Ich habe fast mein gesamtes Geld in Aktien, aber das betrachte ich nicht als Risiko.

Zusammengefasst würde ich sagen, dass Anlagen für mich einfach und sicher sein müssen. Für ein lukratives Geschäft gehe ich jedoch auch gerne mal ein Risiko ein.

Meine Basis

Der Beitrags-Titel ist mit leichter Ironie zu nehmen. Ich habe keinen Masterplan, nur ein Ziel: Ein Glückliches und zufriedenes Leben. Man sagt ja häufig

„Glück kann man nicht kaufen“.

Ich sehe das etwas anders. Glück lässt sich indirekt kaufen. Viele private Probleme liegen darin begründet, dass man sich finanziell in eine Notsituation manövriert hat. Geld ist Sicherheit. Geld ist Lebenszeit. Alle Menschen, die sagen Geld sei nicht wichtig oder Geld spiele keine Rolle, haben entweder nicht zu Ende gedacht oder leben autark irgendwo in ländlicher Region (und bekommen dafür viel meines Respekts und ein wenig meines Neids).

Sparen, sparen, sparen – aber nicht entbehren

Ich versuche einen großen Teil meiner Einnahmen zu sparen. Im Durchschnitt lege ich etwa 50% von dem zur Seite, was ich monatlich verdiene. Ich habe das Glück für eine Berufsanfängerin ein schönes Gehalt einzufahren und achte darauf meine Fixkosten (Lebensmittel, Miete usw.) günstig zu halten. Außerdem versuche ich mir vor jedem „Spaßkauf“ zwei Fragen zu stellen:

  1. Brauche ich das?
  2. Macht mich das glücklich?

Wenn beide Fragen mit „Ja“ beantwortet werden, dann greife ich zu. Ansonsten eher nicht.

50% Sparen = 17 Jahre bis zur finanziellen Freiheit

Ich verweise an dieser Stelle einfach auf MMM und seinen Beitrag „The Shockingly Simple Math Behind Early Retirement„, denn besser könnte ich’s auch nicht erklären.

Mit spätestens 43 kann ich also aufhören mit dem Tausch von Zeit gegen Geld, auch „Arbeit“ genannt. Da ich jedoch als Unternehmensberaterin eher überdurchschnittliche Gehaltssteigerungen in meiner Zukunft sehe und nicht vor habe meinen Lebensstil dann an meine Einnahmen anzupassen, hoffe ich, dass ich das Ziel sogar noch etwas früher erreichen kann.

Erst sparen, dann leben

Ich habe ja bereits erwähnt, dass ich faul bin. Ich lege also direkt nach Gehaltseingang 50% zur Seite (Tagesgeldkonto). Das geschieht via Dauerauftrag automatisch, so komme ich gar nicht erst auf die Idee mehr Geld als geplant auszugeben.

Am Ende des Monats wird dann der Restbetrag, der nicht ausgegeben wurde, auf das Tagesgeldkonto überwiesen. Für gewöhnlich sind das bei mir nochmal 5-15% meines Gehalts.

Von den Ersparnissen auf dem Tagesgeldkonto werden dann alle weiteren Investitionen getätigt.

Meine Investitionsformen

2015-06-26 10_01_06-Finanzen - Google Sheets

Stand: 26. Juni 2015

Tagesgeldkonto und Bargeld

Man sollte immer ein kleines, schnell verfügbares Notgroschen-Polster haben. Normalerweise sagt man, dass es die Kosten von sechs Monaten decken sollte. In meinem Fall wären das 6000-7000€. Mir persönlich wäre das viel zu viel Kapital, das nicht arbeitet. Die 0,8% Zinsen, die ich aktuell auf meinem Tagesgeldkonto bekomme, sind absolut lächerlich.

Mein Notgroschen beläuft sich auf ungefähr 2000€ – mal etwas mehr, mal etwas weniger. Für meine Lebenssituation ist das meiner Meinung nach ausreichend.

Wertpapiere

Den größten Teil meines Eigenkapitals habe ich in Aktien. Ich investiere monatlich etwas 800-1300€ in mein Depot. Meine Anlagestrategie ist dabei mit drei Punkten zusammenfassbar:

  1. Kauf von Aktien bekannter Firmen mit stetig steigenden und regelmäßigen Dividendenzahlungen
  2. Kauf von ETF’s auf die wichtigsten Indizes (S&P, DAX, usw.)
  3. Buy and Hold!

Einleuchtend und wenig pflegebedürftig. Ich habe zu wenig Ahnung von Fundamentalanalyse und Kennzahlen, als dass ich in der Lage wäre irgendwelche Wachstumsaktien oder plötzliche Aufschwünge aufzuspüren und auszunutzen.

Wertpapiere sind für mich keine risikoreiche Anlageform. Sollten die Kurse mal einbrechen, freue ich mich schon darauf günstig nachkaufen zu können.

Mit Buy and Hold von renommierten Firmen und bekannten Indizes werde ich zwar nicht auf einen Schlag reich und mein Depot wächst eher langsam an, aber dafür stetig. Da ich mit 27 noch recht jung bin, ist die Zeit und der Zinseszins auf meiner Seite.

Auxmoney 

Auxmoney befindet sich bei mir noch in der Testphase. Ich bin seit etwas über einem halben Jahr dabei und habe aktuell 1000€ in private Kredite investiert. Ich wähle meine Kreditprojekte nach folgenden Kriterien:

  • Schufa > 467
  • AIS > 441
  • Creditreform Ampel = grün
  • Maximale Kreditlaufzeit 48 Monate

Auf den Auxmoney-Score gebe ich nix. Die meisten meiner Kreditprojekte haben Auxmoney-Score „X“, was der risiko- und der renditereichste Score ist.

Es kommt immer mal wieder zu Zahlungsverzögerungen und Ausfällen von Kreditprojekten, aber bislang rentiert sich das Ganze für mich, wahrscheinlich auch aufgrund meiner oben stehenden Filterkriterien. Meine Rendite liegt momentan bei 15,46%.

Trotzdem werde ich weiterhin nicht mehr als 7% meines Eigenkapitals in Auxmoney investieren. Auxmoney ist risikoreich und das Suchen passender Kreditprojekte ist relativ zeitaufwendig.

Gold und Silber

Meine persönliche Lieblingsanlageform, aber mir ist durchaus bewusst, dass man nicht zu viel in Edelmetalle  investieren sollte. Der Goldanteil meines Eigenkapitals liegt bei 5-10%. Mit Gold meine ich übrigens echtes Gold zum Anfassen, nicht in Wertpapierform.

Angefangen habe ich letztes Jahr mit 1/4-Goldunzen und Silberunzen. Mittlerweile gehe ich so vor, dass ich einmal im Jahr eine Unze Gold kaufe. Ich versuche die Unze für unter 1000€ zu bekommen. In diesem Jahr hatte ich bislang noch kein Glück. Aktuell ist die Unze bei 1080€.

Warum Gold? Jedenfalls nicht wegen der Rendite, die fällt nämlich eher mager aus. Zwar spekulieren Viele auf bald stark steigende Goldpreise, aber das wird schon seit Jahren prophezeit. Noch hat sich da wenig getan.

Mir geht es um Diversifikation und um Absicherung. Im Herzen bin ich ein Prepper – im besten Sinne des Wortes. Falls mal der Ausnahmezustand ausbrechen sollte (Krieg, Währungsverfall, Zombie-Apokalypse), werde ich mir mit Gold immer noch Brot oder ’ne Knarre auf dem Schwarzmarkt kaufen können.

Und als letzter Punkt: Ich wollte schon als Kind einen Piraten-Goldschatz besitzen. Das mit den Piraten habe ich aufgegeben, aber den Goldschatz mache ich mir selbst 😉

Diamantschmuck 

DiamantringIch habe mir vor Weihnachten ein paar Stück Diamantschmuck zugelegt. Gebraucht gekauft habe ich jeweils maximal 30% des aktuellen Listenpreises gezahlt und spekuliere darauf die Stücke für 50% des Listenpreises zu verkaufen. Das macht mehr als 40%  Rendite – was ganz nett ist.

Funktionieren tut das allerdings nur gut bei Diamantschmuck inkl. Zertifikat von Markennamen (Christ, Wempe, Tiffany’s, usw.), ansonsten bleibt man auf den Stücken sitzen. Außerdem sollte man die 20-25€ pro Schmuckstück für die Aufarbeitung bei einem Juwelier investieren, damit sie wie neu aussehen.

Diamanten sind eine eher unübliche Anlageform, aber der Diamantenpreis steigt seit Jahren konsequent. Das wirkt sich natürlich auch auf Diamantschmuck aus. Ich habe vor 8 Jahren Diamantohrringe von meiner Mutter geschenkt bekommen, die bei dem entsprechenden Juwelier immer noch im Programm sind. Der jetzige Listenpreis ist jedoch 80%(!) höher, als der damalige Kaufpreis.

Letztendlich ist das Kaufen/Verkaufen von Diamantschmuck eine Spielerei für mich. Aber wenn man Spaß und Interesse an etwas hat, so wie ich an Bling-Bling 😉 , und man eine Möglichkeit findet dies lukrativ einzusetzen, so kann man aus fast Allem eine Investitionsmöglichkeit machen.

Fazit

I’m in it for the long haul. Wie genau man investiert ist meiner Meinung nach eher sekundär, Hauptsache man investiert überhaupt. Je früher man damit beginnt, desto besser. Ich setze dabei auf eine hohe Sparquote, die mir wiederum ermöglicht in verschiedene Anlageformen zu investieren, die wenig Expertenwissen und Pflegeaufwand benötigen.


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25 Gedanken zu „Der Investitions-Masterplan

  1. Hi Pfennigfüchsin,
    schöne persönliche Darstellung Deines „Masterplans“ ;-)! Buy and Hold, breite Streuung – da bin ich absolut d’accord! (P2P wäre nicht mein Ding, aber Du scheinst da auch ausreichend vorsichtig an die Sache heranzugehen.)

    Ein klein wenig zusammengezuckt bin ich allerdings bei Deinen Aussagen zu Geld und Glück: „Geld ist Sicherheit. Geld ist Lebenszeit.“

    Ich kann mir schon vorstellen, wie Du das meinen könntest, aber so verkürzt sind das doch sehr gewagte Thesen. Geld für Notfälle zu haben, gibt dem Leben innere Sicherheit. Aber sicherer wird mein Leben durch Geld nicht.
    Ebenso verhindert Geld nicht, dass ich morgen schon tot sein kann – es kann mir aber dabei helfen meine Lebensqualität zu steigern, wenn ich einen (ungeliebten!) Job nicht mehr oder wenig zeitintensiv ausüben muss und somit Zeit für schönere Dinge habe.

    Dass man Glück nicht kaufen kann und dass (fehlendes) Geld Unglück herbeiführen kann sind nicht unbedingt Umkehrschlüsse. Ich denke so wie Du, dass es wichtig ist, Geld zu haben und dass Geld vieles im Leben entspannt. Aber Glück stellt für mich einen höheren Grad der Erfüllung dar (vgl. „Maslowsche Bedürfnishierarchie“). Geld alleine hilft mir bei existentiellen Bedürfnissen und Sicherheitsbedürfnissen, aber andere wichtige Aspekte wie Freundschaft, Liebe, innere Zufriedenheit kann ich mir tatsächlich nicht kaufen.

    Wie hast Du eigentlich vor, Deinen Goldanteil in der Zukunft zu „sichern“? Legst Du die Taler und Barren in ein Bankschließfach? Zuhause die Goldkiste zu lagern oder den Dagobertschen Swimmingpool damit zu befüllen, könnte im Fall des Falles eher blöde enden.

    MMM’s Betrachtungen zur finanziellen Freiheit kenne ich gut – ich glaube, ich habe fast jeden Artikel gelesen. Man muss bei den Zahlen immer im Auge behalten, dass die 4%-Regel nicht in Stein gemeisselt ist und man gerade aufgrund des immer weiter absinkenden Zinsniveaus über die letzten 30 Jahre bei dieser Regel vorsichtig sein muss. Darüber hinaus sind Gewinne hierzulande zu versteuern, so dass man wohl eher mit 3% rechnen sollte und daher den Faktor 33 anpeilen müsste.
    Außerdem ist die 4%-Regel aus einer Studie (Bengen/Trinity) hervorgegangen, die von 30 Jahren Kapitalverzehr ausgeht. Wenn Du also in 17 Jahren mit 44 die Beine hochlegen willst, solltest Du eher mit längeren Entnahmezeiten rechnen :-). Aber bis dahin fließt noch viel Wasser die Spree herunter und wir werden sehen, wie die Lage sich bis dahin verändert hat.

    Lieben Gruß
    Dummerchen

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    • Hallo Dummerchen,

      ich bin genau deiner Meinung, was die Käuflichkeit von Glück angeht. Ich will trotzdem den zwei meiner Gedankengänge vertiefen:

      Mit „Geld ist Lebenszeit“ meine ich nicht, dass es vor plötzlichem Tod schützen kann. Aber in dem Moment, in dem ich arbeiten gehe, um Geld zu verdienen, tausche ich Geld gegen Lebenszeit. Eine Stunde meines Lebens ist runtergerechnet 14€ wert. Ich bin daraus folgend der Meinung, dass man 14€ genauso hoch schätzen sollte, wie man es bei einer Stunde Zeit tut. (Klingt irgendwie blöd beim zweiten Lesen, aber vielleicht verstehst du trotzdem, was ich damit meine 😉 )

      Freundschaft, Liebe und innere Zufriedenheit kann man nicht kaufen. Richtig. Aber nicht zu wissen, wie man die nächste Rechnung bezahlen soll ist nicht förderlich für die innere Zufriedenheit. Und leider ist Geld mit einer der häufigsten Scheidungsgründe.
      Glück kann man nicht direkt kaufen, aber ich glaube, dass man dem Unglück ein weit Stück vorbeugen kann, wenn man finanziell abgesichert ist.

      Ich besitze ein Bankschließfach, aber das würde ich auch sagen, wenn ich mein Gold zu Hause bunkern würde. Niemals vergessen: Das Internet, wie auch das „reale“ Leben, ist voller Deppen. Nachher bricht noch jemand bei mir ein, weil er meinen könnte, ich horte Gold zu Hause.

      Klar sind solche Zahlen nicht in Stein gemeißelt. Aber sie geben zumindest ein Anhaltspunkt. Sollte das Geld im „Ruhestand“ dann doch mal knapp werden, kann ich ja immer noch selbstgemachten Holunderblütensirup auf dem Wochenmarkt verkaufen 😀

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      • Hallo Pfennigfüchsin,

        den Aspekt der Lebenszeit verstehe ich schon und ich habe lange Zeit ähnlich gedacht. Es ist halt die Frage, ob man das Geld, für das man arbeiten geht, als „Schmerzensgeld“ ansieht.
        Ich habe mir irgendwann im Leben die Frage gestellt, was ich denn machen würde, wenn der Zeitpunkt X schon morgen erreicht wäre und ich nicht mehr arbeiten müsste. Die Antwort darauf hat mir die Richtung gewiesen, in die ich heute unterwegs bin. Sprich: Ich habe den alten Job aufgegeben, verzichte nun auf einen nicht geringen Anteil meines vorherigen Lohns, übe aber dafür eine Arbeit aus, die mich mit total viel Freude und Sinn erfüllt. Wenn man so will, habe ich Geld gegen Glück getauscht. Und Lebenszeit, denn meinen jetzigen Job empfinde ich ganz anders. Ich werde nicht mehr dafür bezahlt, dass ich irgendeinen Mist mache, sondern für etwas, das ich eh gerne und mit ganzem Herzen machen will. Es muss halt nicht immer das Modell „Erst die (blöde) Arbeit, dann das Vergnügen“ sein. Manchmal geht auch „Schon jetzt das Vergnügen, dafür länger (gerne) arbeiten“. Nur mal so als kleiner Alternativgedanke zu den „Finanzielle Freiheit“-Blogs.

        Lieben Gruß
        Dummerchen

        PS: Wer mit der finanziellen Freiheit liebäugelt, sollte tatsächlich die von Dir angesprochene Flexibilität haben – dann halte ich das durchaus für realistisch. Ich komme dann beim Berlin-Besuch auch mal auf dem Wochenmarkt vorbei und kauf Dir ein Gläschen ab ;-)!

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  2. Sehr schön, ich habe übrigens auch vor, mir einen kleinen Goldvorrat anzulegen. Als Tafelgeschäft, also anonym. Silber ist zwar das Gold des kleinen Mannes (oder der Frau), aber Silber zählt leider zu den Industriemetallen und da wird die Mehrwertsteuer fällig. Man müsste mal im Ausland schauen, wie es da ist. Ein paar Münzen im Geldbeutel, das dürfte auch nicht auffallen….

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    • Ich lege auch viel Wert darauf mein Edelmetall anonym zu kaufen. Gold wurde ja im Laufe der Geschichte immer mal wieder von irgendwelchen Staaten einkassiert. Wenn so etwas irgendwann mal wieder passieren sollte, dann ist es gut, wenn mein Name nirgendwo notiert ist.

      Silber ist im Vergleich zu Gold so viel günstiger, dass mich die Mehrwertsteuer gar nicht juckt. Du zahlst 300€ für eine 1/4-Unze Gold und 30€ für zwei Unzen Silber. Wenn ich also sowieso schon im Goldladen stehe und die Hunderter auf den Tisch packe, dann nehm ich auch gleich ein paar Münzen Silber mit. 😉

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  3. Hallo,
    hast Du mal daran gedacht für schlechte Zeiten, für Dich und Herrn Zaster ein paar Flaschen Whisky einzulagern. Ist vielleicht als Tauschobjekt beim Bäcker besser als Gold. Ansonsten könnt Ihr das „Zeuch“ ja noch selbst vernichten.

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    • Nee, habe ich nicht, aber die Idee ist genial! 😀
      Der Vorteil von Gold ist halt, dass es sehr platzsparend ist. Für den Fall, dass man vor Zombies auf der Flucht ist, lässt es sich besser transportieren. 😉 Aber so ein paar Flaschen Schnaps im Keller können nicht schaden.

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  4. Hallo,

    als stiller Mitleser würde mich sehr interessieren wo man Diamantschmuck so günstig erwerben kann? (Ebay?!?) Wäre ja auch für die eine oder andere Hochzeit mal interessant^^

    Wenn ich es richtig mitbekommen habe kommen Sie ja aus Berlin, erwerben Sie Ihr Gold bei einem Fachhändler mit Filiale oder in Onlineshops?

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  5. Hallo Goorin,

    Ebay, Kleinanzeigen, Kleiderkreisel. Wie gesagt: Nur Markenschmuck, wo das Zertifikat verfügbar ist. Schnäppchen gibt es übrigens nur bei privaten Verkäufern. Man muss ein bisschen suchen, aber es ist immer was zu finden 🙂

    Mein Gold kaufe ich am liebsten persönlich bei Philoro, die haben die besten Preise – ausgenommen beim Krügerrand. Den kaufe ich dann lieber bei der Exchange AG.
    Im Internet würde ich mein Gold nicht bestellen. Zum einen finde ich Anonymität beim Goldkauf wichtig. Bis 15.000€ musst du keinen Personalausweis vorlegen, wenn du persönlich im Laden Gold kaufst. Zum anderen macht der Goldkauf bei Philoro wirklich Spaß. Man wird in ein schickes Zimmer geführt, wo man sagen kann, was man sich wünscht. Der Philoro-Angestellte ist immer total freundlich. Alles in allem würde ich die Kauf-Erfahrung als solche missen wollen.

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  6. Liebes Dummerchen,

    darf ich fragen, was du früher beruflich gemacht hast und jetzt tust?

    Ich habe mir schon oft Gedanken darüber gemacht, was der Job wäre, der mich erfüllen würde. Leider fällt mir dazu nie etwas ein. Außer vielleicht im Tierheim arbeiten und Kätzchen pflegen. Aber als Pflicht-Vollzeit-Job würde ich das auch nicht machen wollen, sondern eher als freiwillige Hilfe.

    Ich wühle gerne im Garten und liebe es Lebensmittel zu verarbeiten. Was ich zubereite und einmache wäre auch gut genug, um mich damit mal auf einen Wochenmarkt zu stellen, aber meinen Lebensunterhalt könnte ich damit nur bestreiten, wenn ich eine größere Produktion aufziehen würde. Das wäre dann aber schon wieder richtige, harte, selbstständige Arbeit.

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    • Hallo Pfennigfuechsin,

      wenn es Dich wirklich interessiert, was ich gemacht habe und jetzt tue, kannst Du mich gerne anmailen (ich gehe davon aus, dass Du die von mir eingetragene Emailadresse sehen kannst). Ich mag Details ungern in der Öffentlichkeit diskutieren zumal ich stereotype Diskussionen über diesen oder jenen Beruf aus dem Weg gehen möchte – das bezieht sich selbstverständlich nicht auf Dich. Nur soviel: Ich war in meinem alten Beruf „erfolgreich“ und bin auch in meinem neuen Beruf „gern gesehen“. Beides kann ich – ich will nur das eine nicht mehr und habe den Aufwand auf mich genommen, mich in den neuen Beruf einzuarbeiten und eine weitere Ausbildung in meine Vita aufzunehmen.

      Es ist aber auch nicht so, dass mir schon immer klar gewesen wäre, dass mich mein neuer Job erfüllen würde. Es gibt manchmal Lebensphasen (mitunter auch Ereignisse im Leben), die einen Wechsel in den Gedanken und Werten auslösen. Du bist einige Jahre jünger als ich – vielleicht findest Du auch irgendwann eine Nische, von der Du merkst, dass sie Dir soviel bedeutet, dass Du nochmal umsatteln willst. Du stehst aber auch am Anfang des Berufslebens – entdecke erstmal die Möglichkeiten und wachse in den Beruf richtig rein – vielleicht erfüllt Dich Dein Job auch irgendwann (auch durch wachsende Expertise) so sehr, dass Du niemals was anderes machen möchtest.

      Geh wachsam durchs Leben und ergreife die Chancen, die sich Dir bieten.

      Liebe Grüße
      Dummerchen

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  7. Wie sieht es mit Kindern bei Sauerkraut und Zaster aus? Es Mann kann man ja durchaus planen, mit Anfang 40 so viel Aktienvermögen zusammen zu haben, dass man beruflich etwas kürzer treten kann und sicherlich ein lohneswertes Ziel, wenn man die Dividenden nutzt, um sich mehr um die Kinder kümmern zu. Bei Frauen tickt die biologische Uhr. Oder möchtest du wie Gianna Nannini mit über 50 Mutter werden?

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    • 😀 Nee, das wäre mir etwas zu spät. Du hast recht, Kinder sind ein Faktor, den ich nicht einkalkuliert habe, einfach weil ich nicht abschätzen kann, was da auf mich zukommt.

      Finanziell unabhängig zu werden ist mein persönliches Ziel. Herr Zaster macht sein eigenes Ding 😉 Sollte es jedoch irgendwann einmal Mini-Zasters geben, dann würden wir das selbstverständlich gemeinsam stemmen. Und da das dann die ersten Enkel sowohl für seine Eltern als auch für meine wären (und eigentlich alle nur drauf warten), käme da wahrscheinlich auch einiges an Unterstützung von unseren Familien.

      Ich mache mir ehrlich gesagt keine großen Sorgen, was Kinder betrifft. Alles zu seiner Zeit. Wenn es so weit ist, werde ich meine Hochrechnung anpassen. Bis dahin gehe ich einfach weiter davon aus, dass ich meine Sparquote so weiter halten kann. 🙂

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  8. Zu Kindern habe ich mich ja schon mal ausgelassen. Solltest Du als längere Durststrecke der Ansparphase mit einplanen. Kinder bedeuten nun einmal über eine sehr lange Zeit weniger Einkommen und mehr Ausgaben. Und beachte auch, dass Du Deinen Lebensstil tendenziell auch ändern wirst. Bei den meisten Menschen verhält sich der Lebensstil proportional oder sogar überproportional zur Einkommensentwicklung. Dein Vorsatz hinsichtlich des Lebensstils ist sehr gut, lässt sich aber nicht unbedingt halten. Meine Erfahrung ist, dass eine Steigerung des Lebensstils fast zwangsläufig ist, auch wenn sich diese gegenüber der Einkommensentwicklung deutlich unterproportional verhält. Klartext: Ich habe meine Sachen am Laufen und häufe ordentlich an. Ich bin von dem großen Ziel noch ein gehöriges Stück entfernt und gönne meiner Familie auch ab und an ein wenig Luxus. Denn: Was hilft es mir, wenn ich mit Ende 40 den Löffel abgebe und meine Kinder mich nur als Geizhals in Erinnerung haben, bei dem nur Tütensuppe auf den Tisch kam und es in den Ferien nur Radtouren durch heimische Wälder gab? Sofern es sich so auswirkt, dass sich durch meinen sicherlich nicht exzessiven Lebensstil mein großes Ziel nur um ein paar wenige Jahre nach hinten verschiebt, gehe ich diesen „Kompromiss“ gerne ein. So habe ich beides. Heute leben UND morgen.

    Vergesst „heute“ nicht.

    Gruß
    JustDoIt

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    • Also zuallererst einmal: Tütensuppen und Instant-Kram kommt mir nicht ins Haus. Als leidenschaftliche Köchin gibt es bei mir nur frisch verarbeitete Lebensmittel und gekocht wird „from scratch“. Und was Urlaube angeht, lassen wir uns ebenfalls nicht lumpen. Dieses Jahr geht es beispielsweise nach Südafrika. Pro Jahr habe ich 1000-2000€ nur für Urlaube eingeplant.

      Ich will kein Geizhals sein, auch wenn Herr Zaster mich gelegentlich neckisch „Geizie“ nennt. Mir geht es darum an den belanglosen Dingen zu sparen, um für wirklich glücklich machende Dinge Kapital zur Verfügung zu haben.

      Ja, Kinder sind ein Kostenfaktor. Aber ich glaube auch, dass man Kinder ein Stück weit so teuer macht, wie man möchte. Muss es denn der neue Kinderwagen für 800€ sein, oder würde es auch ein gebrauchter für ein Bruchteil des Preises tun. Mal ernsthaft: Ein Kleinkind interessiert nicht, wie es in der Gegend rumgefahren wird.

      Ich lebe ein schönes Leben. Ich bin aufrichtig glücklich in meiner Beziehung mit meinem wundervollen Mann. Wir könnten jedes Wochenende teuer Essen oder ins Kino gehen, haben aber festgestellt, dass wir mehr Spaß in unseren eigenen vier Wänden haben. Was aber nicht heißen soll, dass wir langweilige Stubenhocker sind. Wenn wir Lust auf ein Wellnesswochenende an der Ostsee haben, dann machen wir das. Alles schon mit einkalkuliert. 🙂

      Nicht umsonst heißt der Untertitel meines Blogs nicht „Schnell zum Millionär“, sondern „Zufrieden in die finanzielle Freiheit“.

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  9. Du hast Recht damit, dass Kinder oft teurer gemacht werden als es muss. Gerade bei Kleinkindern ist es einfach, auch auf gebrauchte Gerätschaften und Kleidungsstücke zurückzugreifen. Irgendwann wird das aber etwas schwieriger. Völlig bescheuert ist übrigens der soziale Druck bei Kindern, der sich aus „Markenbewusstsein“ ergibt. Hast Du Klamotten der Marke XY nicht, bist Du raus. Das nervt total. Gerade diejenigen, die am wenigsten auf der Tasche haben, rennen mit den teuersten Klamotten und Handys rum. Und es ist gar nicht leicht, heranwachsenden Kindern klar zu machen, dass es Blödsinn ist, mit den teuersten und neuesten Klamotten rumzulaufen. Eine Klassenfahrt kriegst Du auch nicht gebraucht. Die kostet auch richtig. Und, und, und…

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  10. Hallo Pfennigfüchsin,

    ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken, dass Du an der Blogparade „Meine Strategie für die Kapitalanlage“ teilgenommen hast. Vielen Dank für Deinen Beitrag!

    Inzwischen habe ich eine Zusammenfassung aller Beiträge erstellt:
    http://der-privatier.com/ergebnisse-der-blogparade-meine-strategie-fuer-die-kapital-anlage/
    die ich wirklich jedem empfehlen möchte.

    Hier gibt es eine ziemlich eindeutige generelle Richtung, aber auch viele sehr interessante Abweichungen und Details. Unbedingt lesen!

    Gruß, Der Privatier

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  11. Ein schöner Blog, sehr erfrischend geschrieben. Ich kann fast alles so unterschreiben, das sind schon sehr gute Ansätze. Daher kommt mir die Frage auf, warum du auf der einen Seite deine Sparquote so in den Mittelpunkt stellst (das ist ja auch gut so), aber du für die Sicherung dieser nichts, bzw. dieses Thema so unverblümt angehst. Du schreibst das eine Liquiditätsreserve von 2000 € reichen würden. Die Regel besagt ja, und die kennst du ja, 3 – 6 Monatsgehälter. Und eine Berufsunfähigkeitsversicherung darf nie fehlen.
    Kleines Beispiel: ich hatte mit Mitte 20 einen Unfall, lag 6 Wochen im Koma und war insgesamt 13 Monate krank geschrieben. Nun habe ich das Glück Beamter zu sein, mein Gehalt wurde in dieser Zeit Monat für Monat auf mein Konto angewiesen, in voller Höhe. Da ich durch Krankenhaus/ Rehaaufenthalt keine Zeit hatte das Geld anzufassen, kannst du dir vorstellen, das ich nach Genesung eine hübsche Summe auf dem Konto hatte. Auch ich hatte dadurch gelernt, das die Sparquote sehr wichtig ist.
    Könntest du dich 3 Monate über Wasser halten, wenn mal was passiert; Jobverlust/Wechsel, Krankheit usw?

    Sparquote ja, aber eine Absicherung dieser muss sein, alles andere ist Balancieren ohne Fallnetz.

    Liebe Grüße

    ETF Jürgen

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    • Hallo Jürgen,

      erst einmal lieben Dank für deine netten Worte.

      Mir ist bewusst, dass ich was meine Absicherung betrifft an jugendlichem Hochmut leide und vorweg sei gesagt, dass ich hoffe da irgendwann rauszuwachsen. Trotzdem bleibe ich dabei, dass ich glaube, dass diese Summe für meine aktuelle Lebenssituation ausreicht. Spielen wir mal ein paar Szenarien durch:

      Szenario 1 – Ich verliere meine Haupteinnahmequelle:
      Die Wahrscheinlichkeit dafür ist sehr gering. Ich arbeite gut und ich glaube ich werde gemocht. Ich habe einen sehr guten Abschluss und konnte mittlerweile auch schon etwas Berufserfahrung sammeln. Bis jetzt habe ich nach jedem Bewerbungsgespräch ein Angebot bekommen, also wird mein erster Eindruck auch nicht falsch sein. Das soll jetzt keine Angeberei sein. Was ich sagen möchte ist, dass ich der Meinung bin recht schnell was Neues zu finden, sollte ich meine aktuelle Firma verlassen. In der Übergangszeit habe ich immer noch meine Nachhilfe. Alles in allem behaupte ich, dass 2000€ dieses Szenario also abdecken.

      Szenario 2 – es steht eine große Ausgabe ins Haus:
      Ich besitze keinen Wagen und kein Wohneigentum. Meine größten Ausgaben sind deswegen vielleicht mal ein Urlaub und sowas kann ich mit meinem monatlichen Cashflow abdecken. Auch hier nehme ich also an, dass 2000€ reichen.

      Szenario 3 – schwerer Unfall:
      Ja, das ist ein nicht abgesichertes Risiko. Absichern könnte ich das mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung, über die ich in letzter Zeit schon häufiger nachgedacht habe. Ich bin diesbezüglich noch unschlüssig.

      Der eigentliche Grund, warum ich so wenig „Cash“ habe ist, dass ich momentan zumindest einfach zu gerne mein Depot aufstocke. Ich könnte meinen Notgroschen problemlos aufbauschen, aber ich will das Geld lieber investieren. Außerdem darf man auch nicht vergessen: Das Geld in meinem Depot ist ja nicht weg. Sollte es also knüppelhart kommen, dann ist das meine Cashreserve. Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis unter 30 umschaue, dann muss ich (leider?) sagen, dass ich diejenige bin, die am Besten vorsorgt.

      Um deine abschließende Frage zu beantworten: Ja, mit 2000€ Geldpuffer könnte ich mich genau 3 Monate über Wasser halten. Meine Fixkosten liegen bei genau 560€/Monat. Viel zum Leben würde in den drei Monaten nicht übrig bleiben, aber ich bin keine große Konsumentin, also würde für mich drei Monate Gürtel enger schnallen durchaus zu bewältigen sein.

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      • Hallo pfennigfüchsin,

        da muss ich ETF-Jürgen aber flugs an die Seite springen. 2000 Euronen sind nicht wirklich viel und ich kenne aus eigener Erfahrung noch dieses „Endlich richtig anlegen“-Gefühl, das bei Tagesgeld nicht wirklich aufkommt. (Ok, damals waren es noch ein paar Prozentpünktchen mehr.)

        Auch ich hatte nie wirklich Angst, keine Anstellung zu bekommen, da meine Bewerbungsgesprächserfolgsquote Deiner entspricht. Trotzdem solltest Du nicht übermütig werden. Bei mir fiel ein ungewollter Jobwechsel in die 9/11-Phase als viele Firmen einen Einstellungsstopp hatten. Da steht man im ersten Moment ganz schön blöde da: Hochausgebildet und von Personalern begehrt, aber dank Einstellungsstopp der Geschäftsleitung leider nicht anstellbar :-(. Mitten in der Finanzkrise sah es am Arbeitsmarkt auch mal ganz schön mau aus. (Da die Aktienkurse zeitgleich im Keller waren, war dann auch kein guter Zeitpunkt, um das Depot zu versilbern.)

        Tue Dir doch den Gefallen und lass einfach noch 2-3 Sparraten in die Liquiditätsreserve laufen. Bei mir hat es die Gelassenheit im Alltag enorm erhöht – vermutlich auf das Mass, das Du ggw. (berechtigt oder unberechtigt?) hast. Danach kannst Du ja weiterhin Dein Depot füttern.

        Das Thema BU solltest Du tatsächlich mal angehen. Ein lebenslanger Einkommensverlust ist kein Spaß. Die Wette „Mich wird es schon nicht treffen – ich bin ja schließlich jung“ ist nicht ohne Risiko. Informiere Dich aber gut und frag vor einem möglichen Vertragsabschluß vielleicht auch noch bei einer Verbraucherzentrale nach. Und vor allem, gib ALLES bei den Gesundheitsfragen an. (Allein über BU ließe sich vermutlich stundenlang schreiben.)

        Lieben Gruß
        Dummerchen

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      • Naja gut, überredet. Dann werde ich mein Tagesgeldkonto dieses Jahr noch ein wenig aufrüsten. 😉

        Was mich an der BU-Versicherung so nervt ist, dass sie bei mir keine Rückenbeschwerden abdeckt, weil ich diesbezüglich schon vorbelastet bin. Außerdem wird Burn-Out nur von den wenigsten und zu horrenden Konditionen versichert. Das heißt die zwei häufigsten Beschwerden bei Beratern wären bei mir sowieso nicht abgedeckt. Das finde ich sehr ärgerlich.

        Grüßele!

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  13. Hallo Ihr Lieben, ich wollte weder kritisieren noch besser wissen, aber ich denke das pfennigfuechsin das auch nicht so aufgefasst hatte. Trotz allem erfreulich zu hören, das du das TG aufstocken möchtest. Es ist immer ein beruhigendes Gefühl diese Reserve zu haben, auch wenn man sehr sparsam lebt, ich verstehe deinen Aspekt. 0,6 % hin oder her, das Geld ist immer bereit wenn du es wirklich brauchst -) Das Depot ist das nicht, ich erlebte selbst mal wie aus 30.000 DM 12.000 DM wurden. Lange her und ich hatte erst verkauft als der Depot Wert wieder annähernd den Einstiegswert hatte. DAS WAR DUMM VON MIR, aber ich wiederhole mich, damals war ich jung und hatte keine Ahnung. Die Zeit ist der Hebel, aber das weißt du ja. In der Hinsicht bist du sehr viel weiter als ich es damals war. Dafür ziehe ich meinen Hut!!! Verfolge weiter Dein Ziel, nimm dir aber eine Auszeit für das Feintuning deiner Strategie.

    Thema BU: sicher ist das ein sensibles Thema und auch nicht gerade günstig. Ich kann mich Dummerchen nur anschließen, nimm dir Zeit und lies dich ein. Ich hatte ja schon geschrieben, das ich Beamter und somit keine gesetzliche Krankenversicherung benötige. Damals mit anfang 20 hatte ich mir gesagt: OK, die Kohle kannst du dir sparen denn ich werde eh nicht krank (Dein erwähnter Jugendleichtsinn). Ich hatte mich aber anders entschieden, eine private Krankenversicherung abgeschlossen und sogar noch eine Zusatzversicherung, die dann 100 % aller Kosten abdeckt. Gut, ich bin jetzt Mitte 40 und habe davon wenig gehabt, denn außer diesen einen Vorfall war ich nie wirklich krank. Aber ich werde älter. Und dann wird sich das auszahlen, was ich einzahlte. Und es ist ein Unterschied ob du mit 27 einsteigst oder mit 47!!!

    Fazit: Jung sein hat sehr viele Vorteile:

    1. Die Zeit spielt dir in die Karten

    2. Junge Menschen bekommen günstige Versicherungen

    3. Ab und zu ist das Lernen von Älteren sehr positiv zu bewerten

    Ich für meinen Teil hatte mich von sehr jungen Menschen dazu ermutigen lassen , mich auf Indexfonds einzulassen und meine Strategie zu vervollständigen. Wir alle lernen, Jung von Alt, Alt von Jung. Man muss nur verstehen, was man tut und das Risiko einschätzen. Erst dann ist man auf der sicheren Seite.

    Liebe Grüße und viel Erfolg im Leben!

    ETF Jürgen

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  14. Hi Pfennigfüchsin,

    Ist wirklich ein sehr persönlicher Artikel den du da geschrieben hast. Respekt für die Disziplin die du fürs sparen aufbringst. Nochmal die Zahlen: 50 % deines Gehalts werden direkt gespart. Du scheinst entweder sehr gut zu verdienen oder mit sehr wenig auszukommen.😊
    Und am Ende vom Monat sind nochmal 5-15 Prozent übrig. Nicht schlecht. Ich denke das es den Meisten Menschen nicht gelingt soviel zu sparen.

    Die Aufteilung von deinem Depot finde ich ebenfalls sehr interessiert. Was ich besonders gut finde ist, dass Du sehr darauf achtest in verschiedene Dinge zu investieren.
    Der Erfolg einer guten Geldanlage ist immer die breite Streuung.

    Ich wünsche dir das Du dein ergeiz beibehälts.

    Viele Grüße

    Klaus-Dieter

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